Falken auf den Wochen gegen Rassismus in Karlsruhe

Zum zweiten Mal finden vom 15. bis 30. März die „Karlsruher Wochen gegen Rassismus“ statt. Die Falken sind in diesem Jahr mit zwei Veranstaltungen dabei. Das ganze Programm gibt es hier als PDF.

Do., 20.03.2014 – 19:30 Uhr – Kinder- und Jugendtreff Südstadt, Augartenstraße 21

„Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fußball“ mit Christoph Ruf

Christoph RufDer Karlsruher Journalist Christoph Ruf recherchierte für sein Buch „Kurven-Rebellen. Die Ultras – Einblicke in eine widersprüchliche Szene“ monatelang in den deutschen Ultra-Szenen, die ihm Einblicke gewährten wie sonst kaum einem Journalisten.
Und sie schilderten Versuche von Neonazis, mit aller Brutalität die Vorherrschaft der Ultra-Szenen zu brechen. Denn der vermeintliche Rechtsdrall der Ultras trifft in Wahrheit nur selten zu – Ruf beschreibt zahlreiche Beispiele für ein bemerkenswertes Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus.
Bereits zuvor erschienen mit „Was ist links? Reportagen aus einem politischen Milieu“ und „In der NPD. Reisen in die National Befreiten Zone“ zwei Werke, in denen Christoph Ruf sich mit Politik auseinandersetzte. Im Rahmen der Karlsruher Wochen gegen Rassismus kombiniert der Autor diese beiden spannenden Themenbereiche.

In Kooperation mit: Input Karlsruhe,  Beratungsnetzwerk kompetent vor Ort. für Demokratie gegen Rechtsextremismus, Kinder- und Jugendtreff Südstadt des Stadtjugendausschuss Karlsruhe e.V., Wildparkjunxx

Di., 26.03.2014 – 19:30 Uhr – Jubez Karlsruhe

„Die biologische Lösung – oder die deutsche Justiz und das Massaker von St. Anna“

Im Sommer 1944 haben SS-Männer in dem italienischen Gebirgsdorf Sant’Anna di Stazzema mehrere hundert Frauen, Kinder und ältere Menschen ermordet. Bis heute stand keiner der mutmaßlichen Täter, von denen zwei aus dem Raum Karlsruhe stammen, vor einem Gericht. Zuletzt hat sich auch das Oberlandesgericht Karlsruhe mit einem Klageerzwingungsverfahren in der Sache Sant’Anna befasst. Der Stuttgarter Autor, Filmemacher und Journalist Hermann G. Abmayr hat mehrmals über den Fall berichtet und seine juristische Aufarbeitung vor wenigen Monaten in einem Buchkapitel nachgezeichnet. Er wird Auszüge aus dem Kapitel lesen. Vorab zeigt er ein kurzes Video, in dem Überlebende des Massakers zu Wort kommen.
Der Journalist, Filmemacher und Sachbuchautor Hermann G. Abmayrstellt uns seine Eindrücke zu diesem Themengebiet vor.

In Kooperation mit: Input Karlsruhe, Libertäre Gruppe Karlsruhe, Jubez Karlsruhe

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