Solidarität ist eine Waffe (im Kampf gegen Nazis)!

Wir möchten uns an dieser Stelle für die uns so vielfältig entgegengebrachte Solidarität bedanken.

Gerade in diesen Zeiten, in denen viele Teile der Gesellschaft nach rechts rücken, tut dieser Rückhalt besonders gut und macht Hoffnung. Wenn dieser Angriff etwas erwirkt hat, dann ist es die Aufmerksamkeit und die Schaffung eines Bewusstseins bei vielen Menschen über das Erstarken der Rechten – sei es bei uns in der Südstadt, wo uns eine solidarische Betroffenheit entgegengebracht wurde, aber auch in der Karlsruher Zivilgesellschaft und sogar von Seiten der Rechten von Pegida Karlsruhe. Auf eure „Solidarität“ können wir aber getrost verzichten. Seid ihr doch diejenigen, die am Anfang des Rechtsrucks in Karlsruhe standen und ihr damit in unseren Augen mitverantwortlich seid für eine Stimmung, die sich gegen alles „volksfeindliche“ richtet. Ihr seid die rechten Demagogen, die die sozialen Unterschiede und das Vorhandensein sozialer Klassen negieren, und anstelle des Kampfes der Ausgebeuteten und Unterdrückten, also anstelle des Klassenkampfs, ein Volk gegen „die da oben“ und „die Ausländer“ konstruiert und dadurch alle sozialen Unterschiede und damit die sozialen Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft aufzulösen versucht. Doch eure Analyse ist nicht nur falsch, sie ist auch gefährlich, da sie geradewegs in einen neuen Faschismus führt – dem Inbegriff der Volksgemeinschaft -, der sich die Legitimität und Legalität verschafft, soziale Bewegungen, Gewerkschaften, demokratische Parteien und Vereine zu verbieten und alle Menschen zu verfolgen, die nicht Teil dieser Volksgemeinschaft sind.

Für uns und alle anderen sozialen und linken Kräfte muss es daher aktuell um so mehr heißen, die Rechte zu bekämpfen und unsere Stärke zurückzugewinnen.
Am besten fangen wir gleich damit an!

Das heißt:
Raus auf die Straße gegen „Karlsruhe wehrt sich“ und im Wahlkampf gegen die Afd mobilisieren, aufklären und unsere linke Agenda den Menschen wieder näher bringen!

SJD – Die Falken Karlsruhe

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